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Die Charta von Auroville
  1. Auroville gehört niemandem im besonderen. Auroville gehört der gesamten Menschheit. Aber um in Auroville zu leben, muß man bereit sein, dem Göttlichen Bewusstsein zu dienen.
  2. Auroville wird ein Ort ständiger Lernbereitschaft und ständigen Fortschritts sein und auf diese Weise der Schauplatz eines Lebens, das seine Jugend erhält.
  3. Auroville möchte eine Brücke sein zwischen Vergangenheit und Zukunft. Indem es sich alle äußeren wie inneren Entdeckungen zunutze macht, wird es sich mutig zu künftigen Verwirklichungen hin entwickeln.
  4. Auroville wird ein Ort spiritueller und materieller Forschung, sein damit eine wirkliche menschliche Einheit lebendige Gestalt annehmen kann.

Die Mutter, am 28. Februar 1968

Das "Galaxy-Model" der Zukunftsstadt aus 1968
Zusammenkunft beim abendlichen "Bondfire" im Theatre
- beide Fotos mit frdl. Genehmigung von Auroville.org -

Fakten über Auroville

Auroville entstand zuvor in einer Vision von Sri Aurobindo und der Mutter, und wurde am 28. Februar 1968 in einer Zeremonie unter Beteiligung der Unesco eröffnet. Als Symbol menschlicher Einheit legten vorwiegend Kinder und Jugendliche Erde aus 124 Heimatländern in die Urne des Amphietheaters.
Mira Alfassa selbst besuchte Anfang der sechziger Jahre das Umfeld von Pondicherry, um einen geeigneten Ort für die Zukunftsstadt zu finden. Als sie an den heute zentralen Ort von Auroville kam, stand dort in einer öden Wüste alleine ein Bau, dessen Wurzeln auch aus den Ästen in die Erde wachsen. Von oben nach unten - sofort wurde ihr klar, daß hier das physische Zentrum der Zukunftsstadt sein wird. Daneben entstand das Matrimandir als symbolisches Zentrum.
Umgeben von diesem Ideal bildet sich die Infrastruktur der Stadt mit vier Zonen:
Wohnzone, Gewerbezone, kulturelle und internationale Zone drücken vielfältige Aspekte der wachsenden Gemeinschaft aus. Immer wird darauf geachtet, daß die Zonen von einem Grüngürtel umgeben sind, der übrigens durch intensive Aufforstungsarbeit in den siebziger Jahren entstanden ist. Anfang der neunziger Jahre betrug die internationale Gemeinschaft schon rund 2.000 Menschen und ist stets darum bestrebt, die einzelnen Zonen ihrer Bedeutung gemäß zu entwickeln, unter besonderer Gestaltung kultureller Aspekte, z. B. durch Pavillions der vertretenen Nationen.

Für an der Entstehung des Matrimandir Interessierte ist insbesondere dieser Link auf Auroville nützlich.